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Schlafmedizin - Schlaflabor

Eine stetig steigende Zahl von Menschen leidet unter Schlafstörungen (Insomnie), welchen eine Vielzahl verschiedener Ursachen zugrunde liegen können. Ein gestörter Schlaf kann u. a. zu Tagesmüdigkeit, Einbußen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen. Neben internistischen (z. B. Schlafapnoe-Syndrom) gibt es etliche neurologische Ursachen für einen gestörten Schlaf, z. B.

  • Restless-legs-Syndrom
  • Periodic limb movements (z. B. auch bei Parkinson, RLS, Narkolepsie)
  • Narkolepsie
  • Parasomnien (z. B. REM-Behavioral Disorder, RBD)
  • Affektive Erkrankungen (z. B. Depression)
  • Exogene Störungen der circadianen Rhythmik (z. B. Schichtarbeit, Jet-Lag)

Vor einer zielgerichteten Therapie ist das Stellen einer adäquaten Diagnose unumgänglich. Hierzu bedient man sich der sogenannten Polysomnographie. In einem speziell ausgestatteten Schlaflabor werden Hirnströme, Muskelbewegungen, Atmung, Atemmechanik, EKG, Sauerstoffsättigung des Blutes etc. aufgezeichnet. Durch das so gewonnene Datenmaterial kann regelmäßig eine exakte Einordnung der vorliegenden Ursache der Schlafstörung vorgenommen und eine adäquate Therapie eingeleitet werden.

Das Schlaflabor im St. Elisabethenkrankenhaus wird durch die Klinik für Innere Medizin-Pneumologie (Prof. Dr. J. Bargon) betrieben. Eine Anmeldung zur Klärung neurologischer Aspekte gestörten Schlafes ist nach vorheriger neurologischer Untersuchung möglich.