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Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur und Neuroimmunologie

Bei den entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems handelt es sich um eine heterogene Gruppe. So können verschiedene Erreger (z. B. Bakterien, Viren, Pilze, Einzeller, Proteine) zu Infektionen des Gehirns, des Rückenmarks und peripherer Nerven führen (z. B. Meningitis, Encephalitis, Lyme-Borreliose etc.). Häufig sind es auch immunologische Mechanismen letztlich unklarer Ursache, die zu nicht erregerbedingten Entzündungen des Nervensystems führen, wie z. B. bei der Multiplen Sklerose, Guillain-Barree-Syndrom, Myasthenie, M. Boeck oder Vasculitiden bei rheumatischen Erkrankungen i. w. S.).

Vor einer möglichst spezifischen Therapie ist die Diagnosestellung essentiell. Sie wird in der Regel durch klinische Untersuchung und Zusatzuntersuchungen (z. B. Lumbalpunktion, Kernspintomographie, neurophysiologische Verfahren) erreicht.

Therapeutisch stehen zum Einen hochwirksame Medikamente gegen die meisten erregerbedingten Erkrankungen aber auch zahlreiche Substanzen zur Immunmodulation nicht erregerbedingter Störungen zur Verfügung.