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Neurodegenerative Erkrankungen - Transcranielle Sonographie (TCS)

Der Bereich der sog. neurodegenerativen Erkrankungen umfaßt hauptsächlich neurologische Erkrankungen des höheren Lebensalters (z. B. M. Alzheimer, M. Parkinson), in Abhängigkeit von dem jeweiligen Schädigungsmechanismus können Neurone aber auch schon in der Jugend und sogar in der Kindheit untergehen. In einigen Fällen liegt einer derartigen Erkrankung eine anlagebedingte Bereitschaft zu Grunde, oft ist die Ursache aber noch nicht geklärt. Umweltfaktoren werden diskutiert. Frühe Hinweise auf eine Erkrankung aus diesem Spektrum können z. B. sein: Vergeßlichkeit, Wesensveränderung, Störungen der Stimmung und des Affektes oder Verlust des Geruchssinnes, abnorme Bewegungen im Schlaf. Auf der Basis des klinischen Bildes kann mit Hilfe moderner funktions- und bildgebender Verfahren heute in den meisten Fällen frühzeitig eine Diagnose gestellt werden und in der Regel eine die Beschwerden lindernde Therapie begonnen werden.

Abb. 1: Darstellung des Mittelhirns als echoarme schmetterlingsartig konfigurierte Formation
Abb. 2: Grauskalenanalyse der substantia nigra. Beachte die höhere Echogenität im Vergleich zu Abb. 3: Grauskalenanalyse des umliegenden Hirngewebes